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Dies ist die Geschichte meiner wilden Ford´s....

 

Die wilden Einser - Schadstoffstark und Leistungsarm

Alles begann  in 1992. Ich war endlich 18 und hatte den rosa Lappen (Führerschein) in der Tasche, als Autobesessener Jugendlicher musste das erste Auto her,  ja mindestens ein Ferrari. Meine Eltern schenkten mir dann zum 18. Geburtstag meinen ersten Fiesta. Eine (sorry) geile, rote Rennsemmel aus Baujahr 1976 mit 45  gewaltigen Pferden bei einem Liter Hubraum. Sämtliche Rot-Töne waren vorhanden, und sämtliche Stellen geschweißt oder gespachtelt. Der Wagen bestimmte meine Zukünftige Fahrzeugwahl. Dezentes Tuning mit Ferrari-Emblemen und einem "Fiestarossa" Schriftzug am Heck mussten sein, ebenso ein FordMotorsport Aufkleber an der Frontscheibe. Fertig war der "Westentaschen-Ferrari". Für seine Zeit sogar, heute fast unvorstellbar,  vor jeder Disco vorzeigbar.

Der Motor lief halbwegs unruhig und Leistungsarm auf 3 Zylindern. Aber der Wagen war klasse! Ich fuhr den Wagen ca. 1 1/2 Jahre. Leider kam es irgendwann, wie es kommen musste. Der Wagen geriet bei Glatteis im Westerwald ins Schleudern und überschlug sich (Auf dem Bild noch halbwegs gut erkennbar).  Dank Hosenträgergurten und der "Sicherheitsfahrgastzelle" war außer Blechschaden nicht so viel passiert. So was kommt davon, wenn man im Winter im Westerwald mit Sommerpneus unterwegs ist......

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Da ich mit Fiesta eigentlich immer gut gefahren bin, entschied ich mich dafür, als nächsten Wagen wieder einen Fiesta der ersten Serie zu kaufen. Dies war dann ein terrakottafarbener Fiesta I aus 1980, wahnwitzige 0,9 Liter Hubraum und 40 Pferdestärken. Vorbesitzer war ein älterer Herr, der den Wagen vorab mit Lammfellbezügen auf den Sitzen und am Lenkrad "frisiert" (getunt) hatte. Trotz seines anfänglichen "Diven"-daseins und Zickerei wurden wir doch noch Freunde.  Die Fahrleistungen ließen zu wünschen übrig. Abhilfe schaffte ein Vergaser aus dem Vorgänger-Fiesta. Der Wagen  tat dann auch recht treu einige Jahre seine Dienste. Fuhr ewig weite Kilometer mit defekter Zylinderkopfdichtung. Trotzte Golfs und Mantas auf der Bahn und war einfach nicht klein zu kriegen.... - Wie Fiestas halt so sind. Irgendwann war es aber soweit, das man 3 x zum TÜV fahren musste, um eine der begehrten Plaketten zu bekommen, da der Prüfer am liebsten noch durch die Hohlräume gekrochen wäre, nur um einen Mangel zu entdecken. Und der Kleine Wagen irgendwann Leistungsmäßig auch nicht mehr so richtig wollte....

... das Alter und der Zahn der Zeit hatten ihn eingeholt, Einschweißbleche mussten her, der Motor war kraftlos ... Daher Entschloss ich mich dazu, einen neuen Wagen zu kaufen. Was

Let the sunshine in the Car ... Fiesta Mk 3 (GFJ) Calypso

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Diesmal gelangte ich in der Moderne an. 1995 wurde es ein 91er 1,3er Fiesta Calypso in Levanteblau mit 60 Pferdchen, die recht spritzig unterwegs waren. Den Wagen kaufte ich einem Familienvater aus der Eifel ab. Es war ein Zweitwagen mit überschaubarer Laufleistung. Es folgten einige Umbaumaßnahmen vom Serienzustand her. Hier ein Vogtland 40 mm Tieferlegungssatz mit Gasdruckstoßdämpfern von Monroe, ein paar schicke Alus, blaue Sabelt H-Gurte, DTM-Sportauspuff mit 80er Endrohr, hier-  und da ein bisschen Dekor, selbst gebastelte silbergraue Raceflag über die Motorhaube, das hatte man früher so, innen Alulook, Mondeolippe, viel Musik mit Bassröhre und  schickem Kofferraumausbau in blau, schicke Nebelscheinwerfer ....usw. Und so zogen auch wir einige Jahre gemeinsam durch die Lande. Das Faltdach war anfangs einfach nur klasse, hat im Sommer vor der Dorfdisse die wilde Musik ins freie entlassen und es kam ein kleines Cabriolet-Feeling auf.  Leider spielte das Faltdach 2 x nicht mit. Es begannen sich Risse zu bilden und irgendwann kam der Wassereinbruch, ausgerechnet im Herbst. Nicht sonderlich prickelnd, wenn man jeden Tag knapp 120 km für auf die Arbeit unterwegs ist. Beim ersten Mal half ein Ford Händler mit einem gebrauchten Dach aus. Aus zwei bauten wir ein Dach. Beim zweiten Mal war es aber zuviel, da das Gestänge komplett verbogen war.  Der Fiesta und ich trennten uns.....Leider! Es war eine schöne Zeit mit dem Wagen. Ich finde ihn noch heute vom "Tuning" recht gelungen und ist von der Bauart her nach dem Einser Fiesta der zweitschönste.


 

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Lieber Rost statt Plastik - Fiesta 1 von 1980

Zwischendurch hatte ich auch mal den Einfall einem alten Einser aus Essen das Lebenslicht wieder einzuhauchen. Einem schicken, terrakotta-farbenen, 0,9er 40 PS Fiesta aus 1980 mit Chromstossies.  Nachdem er komplett auseinander genommen war, und der Schweller abgeflext war, sah man erst das Chaos. Der Rahmen war komplett faul und kaum noch mit Normalsterblichen finanziellen Mitteln zu retten. Also musste der Wagen zum Schrott. May he rest in peace!


 

Der Mini - Mustang, oder das Streifenhörnchen

 

  

Da man schließlich Markentreu ist, wurde der nächste Wagen wieder ein .... Ford, genau. Genauer gesagt, ein 95er Escort Turnier. Der Wagen wurde in 2000 vom Freundlichen als Ghia-Serienmodell gekauft. Ihm  wurden 2 schicke Shelby (GT)-Streifen (zu einer Zeit als noch nicht jeder 50PS Fiesta damit rumfuhr) aufgeklebt, Der Motor war ein 1,8er Zetec mit flotten 105 Pferden, Cossie-Design-Felgen wurden in Stuttgart besorgt, und noch so lebenswichtige Sachen wie Kofferraumausbau in blau mit LED´s und anständig Musik eingebaut. Die Tacho- und Schalterbeleuchtung wurden auf blau umgebaut - Soviel blau machte glücklich! Ein sehr auffälliger Wagen zu seiner Zeit. Dem so mancher Prüfer auch gerne mal die Plakette verweigert hatte und mich zweimal antanzen ließ..... Der Laderaum war für diese Klasse unschlagbar.  Seither begleitet mich auch "Mr. Horsepower" an jeden meiner weiteren Autos am Kotflügel.

 

Papa braucht ein Spaßmobil - Der kleine Stinker hält Einzug und begeistert durch seine Einfachheit, weniger ist mehr

 

Seit Mitte 2005 bin ich wieder stolzer Besitzer von automobilen Kulturgut! Ein 1981er Fiesta MK I. Der Wagen hat einen 1,3l 60 PS Motor aus dem Fiesta Mk3. Schweller, Verbreiterung und Innenausstattung vom Mk2 XR2. Ein Spaßmobil und Kurvenfresser.  Den Wagen hatten wir in Walsrode abgeholt.  Zu diesem Wagen mehr bei "Aufbau Fiesta"

Ein starker Partner - Der unverwüstliche Kilometerfresser - Der gute Mondi

     

   

Da der Escort leider im Juni 2007 einen Motorschaden hatte, wurde er an einen neuen Besitzer verkauft, die sich nun weiterhin um den "Dicken" kümmert. Dort hatte man einen Ersatzmotor aus einem Unfallwagen im Petto . Und er läuft dort heute noch. Sein Nachfolger ist ein 99er Ford Mondeo Mk2. Der Wagen hat den 2,0 l 16V Zetec Motor mit 130 Pferdchen unter der Haube. Die Radhäuser werden mit 16 Zoll Ford Turbo Felgen gefüllt. Mit mittlerweile fast 260.000 km auf der Uhr läuft der Mondi noch immer wie ein Jungspund und hat keine Angst vor langer Strecke oder Autobahn.

 

Ein Pampersbomber muß her - Mondeo 3 Turnier - Der Mondikombi

 

Und als ob das nicht genug ist, haben wir seit März 2011 "Nachwuchs" in Form unseres Kombis. Ein 1,8er Mk3 Turnier aus 2002 mit 125 PS. In der gleichen Farbe "karibikblau" wie unser Mk2.  Da der Wagen nach der Jahrtausendwende gebaut wurde, vermute ich, das der Wagen ein Millennium-Problem aufgrund seines Fahrverhaltens hat. Er ist mit dem Mk2 nicht zu vergleichen und trägt daher den Namen "Die Diva". Aber das schlechte Verhalten bekommen wir ihm noch ausgetrieben - er ist ja noch "jung".

Der Feuerwehr-Fiesta aka "Die Tomate"

Leider musste der Mondi uns im Juni 2017 wegen Rahmenrost verlassen. Der TÜV hat uns sozusagen geschieden. Da wir bereits einen Kombi haben, musste diesmal ein kleinerer Wagen her. Wir entschieden uns für einen Fiesta. Der Fiesta war laut Vorbesitzer Top gepflegt, entwickelte sich leider zum Pflegefall....

Es handelt sich um einen Fiesta Mk5 JBS Style mit 1,25 l 16V Zetec SE Motor und 75 PS. Der Wagen steht optisch einigermaßen gut da. Muß sich, nach einigen Reparaturen, jetzt mal bei uns beweisen.

   

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Textfeld: Er fuhr Ford und kam nicht wieder -
Stimmt! Fahrspaß hält bei Ford eben ewig! 

Old Skool Baby, alte Fords sterben nie - sie werden nur noch besser!

 

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